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Weites Land, so nah zum Jagen
Das Auge reicht weit in der Südlichen Tiefebene und trifft auf eine besonders artenreiche Fauna. Die Jagd hat hier Tradition und der Jäger findet eine Landschaft, die große Freiräume lässt für brache Wiesen, für Wälder und Seen, offene heideähnliche Flächen, Sumpfgebiete und das endlose Spiel ineinanderfließender Sandhügel.
Gastjäger sind bei den heimischen Jagdgesellschaften herzlich willkommen. In jedem Jagdjahr (1. März bis 28. Februar) stehen in mehreren Jagdrevieren der Umgebung bis zu 250 Rehböcke sowie Rot- und Schwarzwild zur Verfügung. In geringerem Umfang bzw. nach Absprache ist dem Gastjäger auch die Jagd auf Niederwild (Enten, Fasane, Hasen) und Raubwild erlaubt. (Einzelheiten und Preise finden Sie auf unserem gesonderten Blatt.)
Eine Jagdlizenz ist kein Problem und kann bereits vor Ihrem Eintreffen besorgt werden, rechtzeitige Voranmeldung vorausgesetzt. Egal, ob Sie als "einsamer" Jäger unterwegs sein möchten oder mit einer Gruppe kommen wir organisieren das für Sie. Und wünschen "Waidmanns Heil" in der Puszta, wo die Jagd noch unter einem besonderen Fairnessabkommen steht - mit der Natur und auch, was die Preise betrifft.
Jagen und mehr. Gut möglich, dass sich nach der Jagd die Lust auf einen guten Tropfen einstellt. Da trifft es sich, dass die Gegend um Kiskunhalas zu den größten Weinbaugebieten der Region zählt. In Ermangelung von Bergen wird hier der Wein in Weingärten angebaut. Der sandige Boden und das milde Klima lassen den leichten, wohlschmeckenden Sandwein reifen.
Empfehlenswert ist ein Ausflug ins nahe Hajós mit seinem weit über die Landesgrenzen hinaus bekannten Kellerdorf und den berühmten Torweinen, die nicht nur von Sommeliers hochgepriesen werden. Die hier seit dem 18. Jahrhundert angesiedelten Donauschwaben, deren Nachfahren noch heute deutsch sprechen, haben diese Gegend am linken Donauufer zu einem der berühmtesten Weinbaugebiete des Landes gemacht.
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